Am Ring / Vorstädte
Der Bereich Am Ring / Vorstädte umfasst das Quartier Am Ring sowie einen Teil des eigenständigen Quartiers Vorstädte. Am Ring besteht aus unterschiedlichen Quartierteilen: Holbein orientiert sich stark zum Bachletten, Spalen zum Gotthelf und das Vordere St. Johann zum St. Johann.
Hinzu kommt der Teil der Vorstädte, der zum Perimeter Basel-West gehört. Historische Gebäude und gewachsene Wohnstrassen, Geschäfts- und Kulturorte sowie wichtige Verbindungen zwischen der Innenstadt und den Quartieren prägen dieses vielfältige Gebiet.
Hier finden Sie aktuelle Informationen, Projekte, Veranstaltungen und Möglichkeiten, das Gebiet aktiv mitzugestalten.
Am Ring / Vorstädte und seine Teilgebiete
Das Quartier Am Ring ist in vier Wohnbezirke gegliedert:
- Markthalle (Heuwaage, Markthalle)
- Steinen (Austrasse, Leimenstrasse)
- Spalen (Spalenring, Missionsstrasse)
- St. Johann (Mittlere Strasse, Tschudi-Park, St. Johanns-Platz)
Zu Basel-West gehört ausserdem der nordwestliche Teil des eigenständigen Quartiers Vorstädte, insbesondere im Bereich Petersplatz, Universität, Totentanz und St. Johanns-Vorstadt.
Die Gebiete der Neutralen Quartiervereine stimmen auch hier nicht mit den statistischen Quartiergrenzen überein. Im Norden reicht das Gebiet des NQV St. Johann in Am Ring und Vorstädte hinein. Im Bereich Spalen ist der NQV Spalen-Gotthelf aktiv, weiter südlich schliesst das Gebiet Bachletten-Holbein an. Teile der Vorstädte orientieren sich zur Innerstadt.
Mehr zu den unterschiedlichen Einteilungen und eine Übersichtskarte finden Sie unter «Wie ist Basel-West eingeteilt?».
Zahlen und Fakten zum Quartier:
Entwicklung Vorderes St. Johann
Worum geht es?
Das Vordere St. Johann ist eines der grössten Entwicklungsgebiete in Basel-West. Rund um den Campus Schällemätteli entsteht ein Bildungs- und Forschungsschwerpunkt im Bereich Life Sciences: Neubauten für das Universitätsspital, universitäre Departemente und Forschungsinstitutionen, dazu die Sanierung und Erweiterung der Universitätsbibliothek. Anders als bei Volta Nord entwickelt nicht eine einzelne Trägerschaft das Gebiet, sondern viele Bauherrschaften parallel: Kanton Basel-Stadt, Universität Basel, USB, UKBB und private Forschungsinstitutionen.
Aktueller Stand
Die Entwicklung erfolgt über zahlreiche Einzelprojekte mit eigenen Zeitplänen. Dazu kommen Planungen zu Verkehr und öffentlichem Raum, unter anderem zur Tramnetzentwicklung sowie zur Umgestaltung des Tschudi-Parks und des St. Johann-Platzes. Aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Seite sowie auf der offiziellen Projektwebsite.
Unsere Rolle
Das Stadtteilsekretariat Basel-West ist Anlaufstelle für die Quartierbevölkerung. Wir bündeln die Informationen aus den verschiedenen Projekten, informieren über Planauflagen und Mitwirkungsmöglichkeiten und fördern den Dialog zwischen Bevölkerung, Projektverantwortlichen und Behörden. Anliegen aus dem Quartier, etwa zu Baustellen, Verkehr und Freiraum, leiten wir an die richtige Stelle weiter.
Mitwirkung
Die Projekte werden von Informationsveranstaltungen, Nachbarschaftsinformationen, öffentlichen Planauflagen mit Einsprachemöglichkeit und Dialogformaten begleitet. Über laufende Verfahren und Fristen informieren wir hier.
Beiträge chronologisch:
Entwicklungsgebiet Heuwaage
Worum geht es?
Die Heuwaage ist eines der komplexesten Entwicklungsgebiete in Basel-West: ein Verkehrsknoten, ein Gewässer, ein Zoo und dicht bebaute Quartierränder auf engem Raum. Der 2010 erlassene Stadtteilrichtplan Heuwaage–Zoo zeigt, wie sich das Gebiet weiterentwickeln soll. Die Neugestaltung des Nachtigallenwäldlis, die Revitalisierung des Birsigs und der Neubau der Kuppel sind bereits realisiert; weitere Bau- und Verkehrsprojekte folgen in den nächsten Jahren. Wie im Vorderen St. Johann steht keine einzelne Trägerschaft dahinter: Einige Projekte liegen in privater Hand – etwa das Hochhaus Heuwaage oder die Zooerweiterung –, für andere wie die Margarethenverbindung, den Hochwasserentlastungsstollen Birsig oder die Zwischennutzung am Birsigbogen ist der Kanton verantwortlich. Dazu kommt die SBB mit den Bahnprojekten rund um den Bahnhof SBB.
Aktueller Stand
Der Kanton führt insgesamt 18 Vorhaben mit sehr unterschiedlichen Zeithorizonten auf. Einige sind planerisch weit fortgeschritten, bei anderen stehen die politischen Beschlüsse noch aus. Sichtbar ist heute vor allem der etagenweise Rückbau des Hochhauses «Steinentor» und der Bau des Zoo-Parkings Erdbeergraben. Die grossen Weichenstellungen beim Verkehr – Kreisverkehr Heuwaage, Margarethenverbindung, Zollibrücke – reichen bis in die 2030er-Jahre. Aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Seite sowie in der Projektübersicht des Kantons.
Unsere Rolle
Das Stadtteilsekretariat Basel-West ist Anlaufstelle für die Quartierbevölkerung. Wir bündeln die Informationen aus den verschiedenen Projekten, informieren über Planauflagen und Mitwirkungsmöglichkeiten und fördern den Dialog zwischen Bevölkerung, Projektverantwortlichen und Behörden. Anliegen aus dem Quartier, etwa zu Baustellen, Verkehr und Freiraum, leiten wir an die richtige Stelle weiter.
Mitwirkung
Die Projekte werden von Informationsveranstaltungen, Nachbarschaftsinformationen, öffentlichen Planauflagen mit Einsprachemöglichkeit und Dialogformaten begleitet. 2025 fand ein öffentliches Mitwirkungsverfahren zur Zooerweiterung Süd (Areale Birkenweg und Schutzmatte) statt. Über laufende Verfahren und Fristen informieren wir hier.
Beiträge chronologisch:
Erneuerung Burgfelder- und Missionsstrasse
Worum geht es?
Die Burgfelder- und die Missionsstrasse bilden eine rund 1,5 Kilometer lange, stark genutzte Verkehrsachse zwischen Luzernerring und Spalentor. Strassenbeläge, Tramgleise sowie Gas-, Wasser- und Stromleitungen haben ihr Lebensende erreicht und müssen saniert werden. Zugleich baut IWB das Fernwärmenetz aus. Der Kanton nutzt die Gelegenheit, um die Achse umzugestalten. Der Grosse Rat hat dies im Dezember 2020 beschlossen: Rund die Hälfte der etwa 220 Parkplätze fällt weg, zwischen Glasbergerstrasse und Burgfelderplatz entstehen neue Velostreifen, und Trottoirüberfahrten bei den einmündenden Tempo-30-Strassen erhöhen die Sicherheit für Zufussgehende. Die ÖV-Haltestellen werden behindertengerecht umgebaut. Bauherrschaft sind das Bau- und Verkehrsdepartement, die BVB und IWB gemeinsam.
Aktueller Stand
Die Bauarbeiten laufen seit Juni 2024 in Etappen, zunächst in der Burgfelderstrasse zwischen Burgfelderplatz und Ensisheimerstrasse, ab Herbst 2025 bis zur Markircherstrasse. Am 12. Januar 2026 startete die Erneuerung der Missionsstrasse; sie dauert bis Sommer 2027. Bis Ende September 2026 ist die Missionsstrasse für den Tramverkehr gesperrt, die Tramlinie 3 wird via Bahnhof SBB, Markthalle und Spalenring zum Burgfelderplatz umgeleitet. Die BVB kommuniziert die Umleitungen der einzelnen Etappen jeweils frühzeitig. Aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Seite sowie auf der Projektseite des Kantons.
Unsere Rolle
Das Stadtteilsekretariat Basel-West begleitet das Projekt seit Beginn als Anlaufstelle für die Quartierbevölkerung. Bereits 2016 erhoben wir mit einer aktivierenden Befragung im öffentlichen Raum Bedürfnisse aus der Bevölkerung und übergaben sie der Projektleitung. 2018 informierten wir gemeinsam mit dem Bau- und Verkehrsdepartement über die geplante Erneuerung – ein Anlass, an dem rund 100 Personen teilnahmen und der zur Redimensionierung des Projekts beitrug. Wir informieren über Bauetappen und Umleitungen und leiten Anliegen aus dem Quartier an die richtige Stelle weiter.
Mitwirkung
Das Projekt wurde durch das Mitwirkungsverfahren Nr. 39 begleitet. Nach dem Widerstand gegen den Einbezug der Spalenvorstadt – insbesondere gegen die Verlegung der Tramhaltestelle «Spalentor» – redimensionierte die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission das Projekt; der Grosse Rat beschloss die Erneuerung ohne die Spalenvorstadt. Am 7. Mai 2024 fand im Quartierverein Iselin eine Informationsveranstaltung statt. Über laufende Verfahren und Fristen informieren wir hier.
Beiträge chronologisch:
Erneuerung Austrasse
Worum geht es?
Die Tramgleise, der Strassenbelag sowie die Gas-, Wasser- und Stromleitungen der Austrasse haben ihr Lebensende erreicht und müssen erneuert werden. Gleichzeitig baut IWB im Abschnitt Schützenmattstrasse bis Holbeinstrasse die Fernwärme aus. Der Kanton nutzt die Gelegenheit, um die Strasse sicherer und fussgängerfreundlicher zu gestalten. Das Trottoir auf der stadtauswärts führenden Seite wird um über einen halben Meter verbreitert, und an den Haltestellen «Brausebad», «Schützenmattstrasse» und «Holbeinstrasse» ist künftig stufenloses Ein- und Aussteigen möglich. Der Knotenbereich Austrasse/Socinstrasse/Spalenring wird neu gestaltet. Der Grosse Rat hat das Projekt im Juni 2022 beschlossen.
Aktueller Stand
Die Bauarbeiten laufen seit dem 31. März 2025 in Etappen von der Schützenmattstrasse bis zur Holbeinstrasse. Die Austrasse ist für den Tram- und Individualverkehr gesperrt, die Trams werden über den Steinenring umgeleitet; Anliegerinnen und Zubringerdienste dürfen mit Anwohnerkarte zufahren.
Einsprachen verzögern das Projekt. Die Werkleitungs- und Fernwärmearbeiten laufen planmässig weiter, der Gleisbau und die Erstellung der Oberfläche können jedoch bis auf Weiteres nicht ausgeführt werden – die Oberfläche wird vorerst provisorisch erstellt. Eine Fertigstellung bis Ende 2026 ist damit nicht möglich; wie lange die Verzögerung dauert, hängt vom Verlauf der Einsprachenbehandlung ab und ist derzeit offen. Aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Seite sowie auf der Projektseite des Kantons.
Unsere Rolle
Das Stadtteilsekretariat Basel-West ist Anlaufstelle für die Quartierbevölkerung. Wir informieren über Bauetappen, Umleitungen und Mitwirkungsmöglichkeiten und fördern den Dialog zwischen Bevölkerung, Projektverantwortlichen und Behörden. Anliegen aus dem Quartier, etwa zu Baustellenlärm, Erreichbarkeit und Verkehrsführung, leiten wir an die richtige Stelle weiter.
Mitwirkung
Das Projekt wurde von Informationsveranstaltungen und Anwohnerschreiben begleitet; die Präsentation der Infoveranstaltung vom Februar 2025 sowie die Anwohnerschreiben sind auf der Projektseite des Kantons abrufbar. Gegen die Umgestaltung sind Einsprachen eingegangen, die derzeit behandelt werden. Über den weiteren Verlauf informieren wir hier.
Beiträge chronologisch:
Organisationen & Anlaufstellen
In Am Ring und den Vorstädten engagieren sich zahlreiche Organisationen für das Quartier.
Die wichtigsten Anlaufstellen – für weitere Vermittlung sind wir gerne da:
Märkte im Quartier
Märkte im Quartier:
In Am Ring und den Vorstädten finden folgende Märkte statt:
- Flohmarkt Petersplatz – jeden Samstag, Petersplatz.
- Markthalle Basel – Steinentorberg 20
- Quartierflohmi Spalen/Holbein – Flohmarkt vor der eigenen Haustür, einmal jährlich.